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Voll auf ihre Kosten kamen die gut 450 Besucher beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Grabenstätt. Es war der erwartet großartige, musikalische Start ins Jubiläumsjahr, in dem die Musikkapelle von 28. Juni bis 3. Juli ihr 125-jähriges Bestehen samt 50. Bezirksmusikfest feiern wird.

Mit dem Taxis-Marsch starteten die 50 Musikanten und Dirigent Christian Bergmann mit einem Militärmarsch, den Christian Anton Kolb dem General der Kavallerie, Theodor Fürst von Thurn und Taxis, gewidmet hatte. Das erläuterte Ansagerin Michaela Wiesholler, die mit dem zweiten Musikvereinsvorstand und Musikanten Franz Klauser durch den Abend führte. Für die Jugendkapelle meisterte Anna Hübner diese Aufgabe mit Bravour.

Weiter ging es mit der Ouvertüre »Respicere«, die Thiemo Kraas für ein 1250-jähriges Dorfbestehen geschrieben hatte. Das kompositorische Meisterwerk voller Festlichkeit passte bestens zur Jubelkapelle. Mit der fast noch druckfrischen »Heublumen-Polka« von Kurt Gäble folgte ein »Werk der neuen Blasmusikgeneration«, ehe es traditionell mit dem Zwiefachen »Aber d' Ochsen treib i ned aus« weiter ging. Dabei glänzten die Musikanten auch als Sänger. Ein weiterer Höhepunkt war die Polka »Klarinettenperlen« von Michael Klostermann, bei der Katja Ranner, Michaela Steiner und Michael Kaindl begeisterten.

Bevor es mit dem Konzertmarsch »Auf Abenteuerreise« in die Pause ging, erhielten acht Nachwuchsmusikanten vom Leiter des Bezirksmusikverbands für den Chiem- und Rupertigau, Robert Koch, ihre Musikerleistungsabzeichen. Über bronzene Abzeichen freuten sich Gertraud Schützinger, Helena Fliegl, Theresa Dangl (Klarinette), Sophia Sausemuth (Querflöte), Magdalena Fellner, Verena Kern (Waldhorn) und Manuel Haitzer (Flügelhorn). Jonas Wirnshofer (Flügelhorn) erhielt das Musikerleistungsabzeichen in Gold. »Einen so jungen Musikanten damit auszeichnen zu dürfen, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen«, lobte er die tolle Jugendarbeit.

Passend dazu durfte die rund 30-köpfige Jugendkapelle zu Beginn des zweiten Programmteils ihr Können zeigen. Auf feine Swing-Melodien ließen sie den Sommerwind-Walzer folgen. Die »Reserva Polka« intonierten Jung und Alt gemeinsam. Mit dem Konzertmarsch »Domi Adventus« übernahm die Musikkapelle mit dem niederländischen Seefahrer Abel Janszoon Tasman wieder das Ruder, um mit Carlos Gardel (»Por Una Cabeza«) einen flotten Tango aufs Parkett zu legen. Nach der famosen »Minnie, the Moocher«-Swing/Jazzeinlage durfte auch die Filmmusik zum Film »Die Eiskönigin« nicht fehlen.

Zum Abschluss des Konzerts genossen die Zuhörer die Polka »Böhmische Liebe« und den Marsch »Musikantengold« als Zugaben.

mmü

FJK2017_Klarinetten

Letzte Überarbeitung:

09 Juni, 2017 

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